Aus den
Nachantrag des Rechtsanwalts in
eigener Sache
auf Erlass einer einstweiligen Verfügung
v. 25.09.2003
Rolf Schälike - Dezember 2003 / Oktober 2005 1 ..... Sie
(der Antragsgegner) hat - was zu befürchten war - auf die Abmahnung hin
Ihre Internetseite geändert und die Punkte, die Gegenstand der Abmahnung
waren, umformuliert.
2. Wir müssen bei
den Antragsgegnern befürchten, dass sämtliche Abnahmungen zu einer derartigen
"Schraube ohne Ende"
führen werden.
Kommentar:

Zu 1 :
Was wurde denn erwartet, dass wir das "Maul" halten?
Soll das Gericht eine
"Endlösung" finden oder
eine
"Endlösung" vorschlagen?
Zu 2 :
Wir haben im Ergebnis der Beratungen mit unseren Rechtsanwälten die Formulierungen
geändert.
Wir behaupten nicht mehr, dass der Rechtsanwalt "Das war Scheiße" gesagt hat, obwohl wir
meinen, es gehört zu haben.
Für einen "Beweis" haben wir weder die Zeit noch die Möglichkeiten gehabt. So ist
nun mal die Rechtssituation im Falle einer einstweiligen Verfügung. Die
materielle Wahrheit kann verboten werden, falls diese gerichtlich nicht
bestimmt werden kann oder der Richter diese nicht bestimmen möchte.
Das braucht der Rechtsanwalt nicht zu lernen, das weiß er.
Oder irren wir auch diesmal?.
Bei der nächsten Gerichtsverhandlung war eine Zeugin anwesend. Der Anwalt
konnte sich nicht mehr darauf verlassen, dass wir keine Zeugen haben.
Jedenfalls
deuten wir in der anklagende Formulierung "Schraube ohne Ende" (Beweis
für diese Äußerung des Rechtsanwalts liegt schriftlich
vor) als Versuch, Meinungsäußerungen und die Meinungsbildung Rolf Schälike
ganz allgemein zu
verbieten. Sich mit diesen Meinungen auseinander zu setzen oder diese
einfach zu ignorieren, ist der Anwalt nicht gewohnt. Wir gehören nicht zu
seinem Kreis. Der Rechtsanwalt versucht, uns zu
kriminalisieren, was schon die DDR-Staatssicherheit, die DDR-Staatsanwälte,
die DDR-Richter nicht ohne Unterstützung anderer seinerzeit
erfolglos versuchten.
An dieser Stelle möchten wir klarstellen, dass
die Anwälte und die Richter keinesfalls den DDR-Anwälten und DDR-Richtern
gleichgestellt werden. Allerdings sind Ähnlichkeiten in den Methoden nicht
zu verkennen.
Zur
Kriminalisierungs-Methode
und Unterdrückung von Meinungen durch der heutigen Anwälte und Richter werden missbraucht :
-
einstweilige
Verfügungen
-
Kostennoten
-
juristischen Winkelzüge
Auch die DDR-Anwälte und DDR-Richter verwendeten juristische Winkelzüge,
allerdings unter anderen äußeren Bedingungen und mit wesentlich weniger
Möglickeiten für die Beklagten, sich zu verteidigen.
Für uns ist
das, was wir gegenwärtig mit dem Rechtsanwalt erleben, Rechtsmissbrauch, vor dem Rolf Schälike schon von seinen Eltern
im Prinzip gewarnt
und zu Gegenreaktionen vorbereitet wurde.
Achtung !
Keinesfalls soll hier behauptet werden, der Rechtsanwalt die
Wahrheit mit den gleichen Methoden wie beim unrechtsmäßigen Handeln
staatlicher Organe der ehemaligen DDR unterdrückt oder verdreht.
______________________________
Sehr geehrter
Herr Rechtsanwalt!
Lernen Sie!
Ihre Methoden haben Sie vielleicht zu einem reichen und - wie wir
denken, dass Sie das meinen - zu einem
angesehenen Rechtsanwalt gemacht.
Sie denken vermutlich, Ihre Methoden funktionieren immer und bei jedem.
Leider ist
nicht alles käuflich, auch das sollten Sie lernen, falls Sie es nicht schon
wissen.
Wir
verständigen uns ja gegenwärtig mit Ihnen über Ihre einstweiligen Verfügungen,
Klagen und die zum großen Teil wahrheitswidrigen Vorträge und Beleidigungen vor Gericht.
Achtung !
Keinesfalls soll hier behauptet werden, Sie, Herr Rechtsanwalt
verdrehen die Wahrheit.
Wir möchten nur kundtun, dass wir das aber so empfinden.
Einstweilige Verfügungen werden dieses Empfinden nicht ändern.
Für eine andere Form sind Sie
möglicherweise zu "fein" oder es gehört nicht zu dem von Ihnen
verstandenen Standesverhalten, mit der Gegenseite auch - wenn Welten
dazwischen stehen - direkt zu kommunizieren. Zur Demokratie und zum
demokratischen Rechtssystem gehört aber auch Toleranz und Duldung
Andersdenkender und Andershandelnder.
Diese Ihre und des Ihrigen Mandanten schädliche
Überheblichkeit werden wir versuchen, mit den uns zur Verfügung stehenden
Rechtsmitteln zu "bestrafen".
Wir haben einen langen Atem, den die Wahrheit nun mal hat.
Da halten
wir uns an Friedrich Schiller, der mit seiner
Ballade
Kraniche des Ibykus
Lügner und Verbrecher warnte. Wie viel einfachen haben wir es, da Sie kein
Lügner und kein Verbrecher sind.

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Rolf Schälike
Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 21.12.03
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