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Datenschutz

Meinungen zum Datenschutz (aus dem Internet):

Datenschutz schützt nur Betrüger

Der Datenschutz ist so ziemlich das allerletzte. So wie es aussieht schützt er nur Betrüger.

Stichwort Bankgeheimnis: Ich sehe jeden Tag, wie leicht Finanzamt, Staatsanwaltschaft, Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen etc. ohne größeren Aufwand -und vor allem rechtlich zulässig- an nahezu alle Daten rankommen, die sie haben wollen.
Zum Beispiel beim Freistellungsauftrag: Das Finanzamt kann inzwischen nicht nur die Höhe des gestellten Freibetrags abfragen, sondern auch die tatsächlich gezahlten Zinsen - auch wenn sie im Rahmen lagen.
Ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss ist auch ruckzuck erstellt.
Und dass gewisse Daten versehentlich an andere staatliche Stellen gehen, die auch komischerweise rein zufällig was damit anfangen können, wäre auch keine Premiere.

Zu Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen, Datenabgleich zwischen verschiedenen Behörden, Rasterfahndung, Telefonüberwachung etc. kann man auch noch sehr viel sagen

Gegenmeinung

Ich jedenfalls möchte nicht, dass wichtige Daten an Hinz und Kunz weitergegeben werden. Und noch schöner wäre es, wenn meine Bank irgendwelche Anfragen von dubiosen Privatleuten befriedigt. Dass durch den Datenschutz auch Betrüger gedeckt werden, das ist ein unangenehmer Nebeneffekt, aber sicher kein Grund die Datenschutzgesetze auszuhebeln.

Meine Meinung:

Das Ziel, den Datenmissbrauch zu verhindern, ist legitim.
Anspruch auf den Schutz seiner Daten hat jeder Mensch.

Aber es gibt auch Anspruch der anderen, nicht betrogen zu werden.
Die Mittel zur Erreichung dieses Zieles müssen verhältnismäßig sein.

Behörden und Banken dürfen sich nicht hinter dem Deckmantel Datenschutz verstecken, um eigene Privilegien zu mehren und eigene Fehler zu vertuschen.

Beispiel für den Missbrauch des Datenschutzes von Betrügern.

Bitte senden Sie Ihre Kommentare an Rolf Schälike
Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 25.01.04
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