DDR und Deutschland Heute

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Datenschutz - informationelle Selbsbestimmung

Täterschutz - Missbrauch durch Betrüger

Rolf Schälike - Januar 2004

Hamburger Sparkasse (Haspa) - April 2003

Die Haspa gewährt der GmbH einen Überziehungskredit. Dafür bürgen die drei geschäftsführende Gesellschafter.
Die Bürgen müssen Angaben zu deren Einkommen machen. Der eine Geschäftsführer gibt als Beleg für im Namen der GmbH eine Einkommenserklärung über sein Gehalt als GmbH-Geschäftsführer.

Nach Trennung von diesem Geschäftsführer und Verdacht auf Untreue und Betrug verweigert die Haspa, sich auf den Datenschutz berufend, der Gesellschaft die Herausgabe der Kopie des Firmenschreibens.

Arbeitsamt Hamburg - Mai 2003

Das Arbeitsamt Hamburg erhält Gehaltsmitteilungen vom arbeitslosen Geschäftsführer, die er sich selber ausgestellt hat.

Auf die Mitteilung der Gesellschaft, dass die Angaben nicht zu stimmen brauchen (der ehemalige Geschäftsführer war für Fälschungen bekannt) reagiert das Arbeitsamt nicht.

Das Arbeitsamt deckt, sich auf den Datenschutz berufend damit, mögliche Betrüger.

Universität - Mai 2003

Nach Entlassung eines Diplom-Wirtschaftsingenieurs entstehen Zweifel, ob der Entlassene wirklich ein Diplom hat.

Eine Anfrage bei der Universität führt zu keinen Erfolg.

Die Universität verweigert die Auskunft, sich auf den Datenschutz berufend.

 

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Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 25.01.04
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