DDR und Deutschland Heute


 



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Gründe - Aus dem Urteil des Bezirksgerichts Dresden 1984 gegen Rolf Schälike

Einlassungen des Angeklagten

Der Angeklagte bestreitet teilweise, einzelne der genannten Schriften in Besitz gehabt zu haben, so dass er sie habe gar nicht weitergeben können. Darüber hinaus bestreitet er zum Teil einzelne Schriften vom Inhalt her zu kennen. Im übrigen betonte er immer wieder, soweit es zur Übergabe von Schriften gekommen sei, als überzeugter Marxist und Kommunist niemals die Absicht gehabt zu haben, die verfassungsmäßigen Grundlagen der sozialistischen Staats- und Gesellschaftsordnung der Deutschen Demokratischen Republik angreifen oder die gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR und anderen sozialistischen Staaten diskriminieren zu wollen. Ihm sei es darum gegangen, daß andere Bürger durch das Lesen der Bücher argumentationsfähig werden sollten und zwar im positiven Sinne. Er verneint grundsätzlich subjektiv die ihm zur Last gelegten Tatbestände erfüllt zu haben.

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Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 05.11.03.
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