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Gründe
Aus dem Urteil des Bezirksgerichts Dresden 1984 gegen Rolf Schälike

Hohe Gesellschaftsgefährlichkeit

Unter Beachtung der hohen Gesellschaftsgefährlichkeit, die sich im Umfange und in der Intensität des strafbaren Handelns des Angeklagten ausdrückt, schloß sich der Senat dem Antrag des Vertreters der Bezirksstaatsanwaltschaft an und erkannte auf eine Freiheitsstrafe von 7 Jahren. Insoweit keine Verurteilung wegen Beihilfe zur ungesetzlichen Verbindungsaufnahme erfolgte, ist diese Tatsache von der Wichtigkeit und Gewicht her nicht geeignet, vom beantragten Strafmaß abzuweichen. Die in der Person des Angeklagten liegenden Umstände, besonders sein ordnungsgemäßes und korrektes berufliches Wirken und, daß er nicht vorbestraft ist, konnten unter diesen Umständen keinen entscheidenden Einfluß auf die Strafzumessung erlangen. Die ausgesprochene Strafe entspricht der objektiven Tatschwere und der Schuld des Angeklagten. Sie war zum Schutze des Staates vor weiteren derartigen Angriffen und zu Erziehung des Angeklagten zur Achtung der Gesetzlichkeit erforderlich.

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Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 05.11.03.
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