DDR und Deutschland Heute

USA Reise - Oktober-November 2004

 

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Los Angeles, Las Vegas, Columbia MO, New York und Washington
Rolf mit Christine, Anne und Nicky

Allgemeines

Mit diesen meinen Berichten kann man die USA nur mit meinen Augen erkennen. Jeder sieht die USA anders.

Ich versuche aus den Gesprächen, den Beobachtungen und konkreten Ereignissen die so genannte amerikanische Lebensweise, die vehement verteidigt wird, zu verstehen.

Die Seiten sind entstanden aus den vielen Mails, die zwischen dem 13.Oktober und dem 15.November 2004 von mir aus den USA nach Hamburg gingen.

Es ist kein Reiseführer und soll auch keiner werden.

Meine ersten Eindrücke - Oktober 2004

Insgesamt ist alles wie in Deutschland. Ich fühle mich nicht wie in den USA.

Natascha: Was haben Sie denn erwartet? Dort soll eine ganz andere Stimmung herrschen.

Rolf: Ich habe große Autos, Staus und viel Hektik erwartet. Nichts davon erlebt. Dann habe ich langweiliges Essen in den Gaststätten erwartet. Das stimmte nur zum Teil.

Wir haben in Las Vegas auch schwedisch frühstücken können für nur 6,00 $ pro Person oder auch sehr gut mit Slava in Los Angeles gegessen zu menschlichen Preisen und anderes mehr.

Ich beobachte bis jetzt alles fast ausschließlich über Gespräche mit Galja und an Kleinigkeiten des Lebens, wie Hundehaltung, Essen u.a.

Galja ist dick aber beweglich. Keinesfalls eine Touristin. Kommt mir sehr entgegen. Für die amerikanischen Verhältnisse ist sie mitteldick und ich bin schlank. So viele fette Weiber und Männer, dass man denken müsste, diese platzen, habe ich auch nicht erwartet.

Nach 14 Tagen fühle ich mich allerdings nicht mehr wie in Deutschland.

Auch mit den Autos muss ich mich korrigieren. In Las Vegas gab es sehr viele lange Schlitten, wie im Abschnitt Winzerstadt Herrmann abgebildet. Es fahren auch sehr viele Lieferwagen, wie bei uns nach dem Krieg die Dreirad-Wagen. Hier sind es große Wagen mit Kabine und Ladefläche. In Deutschland werden dafür Kleinbusse eingesetzt. Ein Zeichen für mehr Reichtum in Deutschland oder auch für mehr Diebstahl bei uns, so dass wir offenen Ladeflächen wenig vertrauen.

Es gibt auch sehr viele Geländewagen in der Stadt, wesentlich mehr als in Deutschland. Slava hat einen solchen BMW.

Wie geht es mir

Christine: Wie fühlst du dich so? Geht es dir gut?

Rolf: Ich berichte ja. Mir geht es gut bei der Dr. Physikerin Galja. Wir gehen jeden Tag 50 Minuten Schwimmen. Dann gehe ich meistens einmal am Tage mit, wenn Russik zum Spaziergang geführt wird.

Schlimmer ist das Essen. Ich esse viel. Galja leidet an ständigem Essensdrang. Wir sind gerade aus einem verkitschten Künstler-Bedarfsladen und einem Garten-Baumarkt zurückgekommen und Galja ist sofort in die Küche gestürzt, um zu Essen. Ich bin an den PC gegangen, um Deine lieben Mails zu lesen.

Im Lebensmittel-Kaufhaus sah ich wieder eine Frau, die so dick war, wie groß. An Galjas Beispiel weiß ich, dass die nur essen und essen und nichts dagegen machen können.

Dazu ein Schnappschuss im Chinatown von Manhattan. Diese Frau ist keinesfalls die dickste. In NY gibt es überhaupt weniger dicke Menschen. Da bin ich wie in Deutschland, ein Dicker und Galya wäre eine Dicke.

Christine: Ich glaube, dir fehlt das Laufen.

Rolf: Da hast Du allerdings recht. Aber mir fehlt einfach die Zeit. Ich mache für Galja die Internet-Seiten www.galina-popovici.com - schau Dir diese mal an - und muss jetzt nun auch noch die Bilder rahmen.

Dann will ich über Russland mit ihr etwas schreiben und das Internet-Büro, gesteuert von Amerika aus,  mit Alexej testen.

Eigentlich, viel zu viel. Aber es macht Spaß.

Christine: Ich schmunzle ja manches Mal über deine Briefe. Keine Bewegung, alles aus dem Auto heraus ist bei den Amerikanern bekannt.

Rolf: Meine Briefe sind ja auch zum Schmunzeln gedacht.

Trotzdem sind die Menschen hier scheinbar glücklich. Nicht unglücklicher als in Deutschland.

Die Preise scheinen billiger zu sein. Die Arbeit auch.

Zu Galja kommen jede Woche 2 Frauen und räumen auf. Schicken tut diese eine Firma und alles offiziell. Galja bezahlt 300,00 USD im Monat. Weniger als wir.

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