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Gründe - Beweiswürdigung
Aus dem Urteil des Bezirksgerichts Dresden 1984 gegen Rolf Schälike

Besitz der Bücher und Kenntnis des Inhalts

Soweit der Angeklagte die Weitergabe von Schriften bzw. die Kenntnis vom Inhalt einzelner Schriften bestreitet, ist im Gegensatz dazu davon auszugehen, daß es für den Senat keine Anhaltspunkte für Zweifel am Wahrheitsgehalt der Aussagen der Zeugen gibt. Dazu wird zunächst auf die bereits vorgenommene Würdigung der Aussagen der Zeugen Bezug genommen. Darüber hinaus haben die Zeugen die konkreten Umstände dargelegt, die den Angeklagten veranlaßten, ihnen die jeweiligen Bücher auszuhändigen bzw. auf Wunsch der Zeugen zu übergeben. Bei den Zeugen zeigten sich in dieser Beziehung keinerlei Unsicherheiten auch nicht auf Vorhalt der Verteidigung bzw. des Angeklagten. Sie gaben bei der Vorlage der Schriften in der Beweisaufnahme sofort zu erkennen, daß es sich um die ausgehändigten Titel handelte.

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Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 05.11.03.
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