DDR und Deutschland Heute


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Sachlichkeitsgebot für Rechtsanwälte

Wortwahl durch Rechtsanwälte

Die Sprache der Juristen ist eine eigene Sprache genauso wie deren Stand.

Juristen dürfen vieles, was andere Bürger nicht dürfen.

Der Verfasser weiss es nicht, ob Juristen auch im Sprachgebrauch mehr Rechte haben als die anderen Bürger.
Seine Erfahrungen im Umgang mit Rechtsanwälten und Gerichten sprechen eher dafür.

Ein Wissensvorteil haben die Juristen jedenfalls, sie wissen was erlaubt und was verboten ist, oder besser, wie das Erlaubte und das Verbotene zu handhaben ist.

Beleidigung auf eine Beleidigung ist nicht strafbar.

Können Diffamierungen in Klagen, in den Auftritten von Rechtsanwälten vor Gericht oder in den Schreiben von Rechtsanwälten die Ehre verletzen? D.h. kann gegen die Rechtsanwälte geklagt werden wegen Verleumdung?

Sehr schwer.
Ein Rechtsanwalt hat sich eben nur geirrt. Er braucht seine Aussage nicht zu beweisen. Der normale Bürger muss die schwere Hürde des Beweises nehmen. Der gesunde Menschenverstand kann da Schnippchen spielen, dieser reicht bei weiten nicht aus.

Welche Äußerungen erlaubt sind und welche nicht, steht in den Gerichtsbeschlüssen. Der gesunde Menschenverstand versagt viel zu oft. Rechtanwälte nutzen das, lassen die Bürger ins Messer laufen.

Können Handlungen von Rechtsanwälten und Richtern überhaupt ehrverletzend sein?

Darf eine Richter des Hanseatischen Oberlandgerichts in einem Rechstreit einem unbescholtenen Bürger väterliche Ratschläge geben, er solle sich zivilisatorisch benehmen?

Warum darf eine Bürger nicht das gleiche dem Richter empfehlen, ohne eine Beleidigungsklage des Richters am Hals zu haben?

Diesen Themen werden in den folgenden Kapiteln vertieft:

  • Sachlichkeitsgebot des Rechtsanwalts
  • Wahrheitspflicht des Rechtsanwalts
  • Das war Scheisse (09.09.03)

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    Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 25.10.03.
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